Ostergrab in der St. Peter- Paul Kirche Dankersen

Ostern was bedeutet es…..

Warum feiern wir Ostern, dass wissen sie wahrscheinlich alle, genau, weil Jesu das Leid für uns Menschen auf sich genommen hat. Er wurde verurteilt, gekreuzigt und begraben, aber 3 Tage später ist er wieder auferstanden. Aber warum heißt es Ostern, woher kommt der Begriff?

Das habe ich mich auch gefragt und möchte das im Folgenden näher beleuchten. Ostern ist das älteste und höchste Fest im Kirchenjahr. Es gibt verschiedene Ableitungen für das Wort „Ostern“. Im christlichen Glauben scheint Ostern vom Wort „Osten“ abgeleitet worden zu sein. Das kommt daher, dass die Frauen, als sie am Jesu Grab standen in Richtung Osten, wo der Sonnenaufgang war zu schauen.

Des Weiteren meint man, dass das Wort Ostern von „Ostara“ abstammt, das ist eine germanische Göttin des Frühlings. Doch Sprachexperten sind skeptisch und sagen, dass diese Ableitungen nicht stimmen.  Die modernste Ableitung hat der Namenkundler Jürgen Udolph genannt. Er meint das Ostern eine Verbindung zu einer nordgermanischen Wortfamilie ist. so sagt er, dass „ausa“ aus dem altnordischen kommt und so viel wie „Wasser ausschöpfen/ gießen“ sowie „austr“ begießen heißt. So wurden früher Babys, auch heutzutage noch, bei einer Taufe mit Wasser begossen (Vatni ausa). Im Christentum war es üblich und ein wesentlicher Teil von Osterfesten die Taufe zu feiern. Wussten sie auch wie Ostern berechnet wird, wann wir Menschen immer traditionell feiern? Nein, ich auch nicht. Jedes Jahr fällt Ostern immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond. So kann Ostern immer nur in einem bestimmten Zeitfenster stattfinden. Da sprechen wir vom 22. März bis 25. April eines Jahres. Die Tradition wurde im Jahr 325 auf dem Konzil von Nizäa festgesetzt. Nach diesem Zeitpunkt richten sich die Jahresfeste vor und nach Ostern, z.B Karneval und Pfingsten.

Es gibt viele Brauchtümer zur Osterzeit (Osterlamm, Eier färben, Ostereiersuche, Osterhase). Sie wollen mehr über die Brauchtümer erfahren dann schauen sie doch unter folgenden Link: www.lignoma.com/magazin/warum-feiern-wir-ostern-bedeutung-brauchtum-des-osterfests . Im 18/19 Jahrhundert entstand die Tradition der Osterkrippe bzw. Ostergrab, womit die Lebensgeschichte von Jesus dargestellt wird. Früher nannte man dies auch Passionskrippe. Doch in Europa vergaß man diese und betitelte es als Osterkrippe. In manchen Orten und Gemeinden nennt man es auch Ostergrab. Damit lässt es sich einfacher den Leidensweg von Jesus auf bildlicher und szenischer Weise darstellen und somit erfährt man auch mehr über die Hintergründe des Osterfestes.

Ich hoffe ich konnte ihnen einen Einblick in die Geschichte und die Hintergründe von Ostern und dem Osterfest geben.

Ich wünsche ihnen Frohe Ostertage und bleiben sie weiterhin gesund.

Mareike Buck Presbyterin in der Peter und Paul Kirche Dankersen

 

Text/Fotos MB

Zum Osterfest

Liebe Dankerserinnen, liebe Dankerser,

leider müssen wir auch in diesem Jahr das Osterfeuer auf dem Dankerser Sportplatz absagen, da die Pandemie eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht zulässt. Damit entfällt auch die Holzannahme am Ostersamstag.

Vielleicht unternehmen Sie dafür einen ausgiebigen Osterspaziergang in die nähere Umgebung. Sollten Ihnen dabei Müllablagerungen auffallen, melden Sie diese doch bitte an die „Dreck-weg-Hotline“ der Stadt Minden unter 0571-89-910, da auch in diesem Jahr eine größere „Aktion Saubere Landschaft“ nicht stattfinden kann. Da evtl. im Sommer wieder Treffen möglich sind, plant der Förderverein „Alte Turnhalle Dankersen“ kleinere Veranstaltungen mit begrenzter Personenzahl, damit verbundener Anmeldung und den erforderlichen Hygienemaßnahmen – möglichst draußen –  durchzuführen. Angedacht sind ein Senioren–Kaffeetrinken, Auftritte einzelner Künstler, ein Frühschoppen oder auch einfach nur Gespräche am Lagerfeuer.

Wir werden informieren, sobald konkrete Planungen möglich sind. Für die anstehenden Osterfeiertage wünschen wir allen, trotz der augenblicklichen Situation, viele frohe Stunden im Kreis der Familie.

Förderverein Alte Turnhalle Dankersen

Vorsitzende:  Renate Schermer

Text/Foto RS

 

Aktion saubere Landschaft

Aktion saubere Landschaft im Stadtteil Dankersen

Minden-Dankersen (hwr) Einmal im Jahr heißt es in Dankersen: wir sind für eine saubere Landschaft. Es sind vielfach die achtlos weggeworfenen kleinen Dinge im Alltag die unsere Straßen und Grünstreifen nicht gerade schöner werden lassen.

Waren es in den Vorjahren viele ehrenamtliche Helfer und Helferinnen aus den Dankerser Vereinen und Verbänden waren es in diesem Jahr die Schüler und Schülerinnen der Primus Schule in Dankersen. In einer besonderen Aktion mit den Corona Schutzauflagen bestand hier die einzige Möglichkeit das Projekt durch zuführen.

Ralf Krah vom Förderverein Alte Turnhalle Dankertsen verteilte an die Schüler und Schülerinnen der Primus Schule Tüten, Zangen und Schutzhandschuhe für die Aktion

Mit 110 Kindern aufgeteilt nach ihren Klassen konnte die Aktion starten. Natürlich wurden auch hier die Corona Schutzvorschriften strikt nach den derzeitigen Vorgaben eingehalten. Das besondere gegenüber den Vorjahren, jede Gruppe hatte nach einem im Voraus ausgearbeiteten Plan ein bestimmtes Gebiet in Dankersen. Des Weiteren wurde nur das eingesammelt was mittels einer Greifzange zu händeln war. Am Schluss der Aktion bekam jeder Schüler eine Dankeschön Tüte von Ortsbürgermeisterin Renate Schermer. An dieser Stelle herzlichen Dank sagen Umwelt bewusste Bürger aus Dankersen an die Primus Schule.

Text/ Foto hwr

Neues Baugebiet an der Bodestrasse/ Werrestrasse

Neues Baugebiet im Stadtteil Minden- Dankersen

Um Platz für 16 neue Bauplätze zu schaffen, wurde kürzlich der Hof Kemenah abgerissen. Entstehen können hier Einzel-, Doppel- oder auch Reihenhäuser mit max. 2 Wohneinheiten je Gebäude. Die Höhe der Dächer (Sattel- oder Flachdach) darf 10,0 m nicht überschreiten.

Das neue Bebauungsgebiet im Stadtteil Dankersen. Bodestrasse/ Werrestrasse aus der Sicht Kreuzung Bodestrasse

Bebauungsplan 927 Stadt Minden

Das Teilstück der Lahnstr. (neu: Werrestr.), einschl. der Einmündung Huntestr. wird auf eine Breite von 8,50 m als Tempo 30-Zone ausgebaut und erhält auf der südlichen Straßenseite einen Fußweg. Im städtebaulichen Vertrag mit dem Investor ist geregelt, dass der Verkehrsknotenpunkt mit Bode- und Ederstr. verkehrstechnisch optimiert werden muss. Vor dem Straßenausbau wird ein Schmutzwasserkanal und ein kleinerer Kanal zur Aufnahme des Oberflächenwassers der Straßen und Wege gebaut. Ansonsten muss das anfallende Niederschlagswasser von Dachflächen und befestigten Flächen auf den privaten Baugrundstücken versickert werden.

Für das Baugebiet wurde dies Teilstück der Lahnstr. umbenannt, damit auch für spätere Bebauungen klare Straßenbezeichnungen möglich sind. Die ursprüngliche Lahnstr. gabelt sich im weiteren Straßenverlauf und mündet dann jeweils auf der Neckarstr. Da die Straßen im gesamten Bereich nördl. der Bahnstrecke einen Fluß im Namen führen, sollte dies auch hier der Fall sein. Außerdem musste der Name natürlich einmalig im gesamten Stadtgebiet Mindens sein.

Verkehrsknoten Bodestrasse, Ederstrasse und Werrestrasse

Zur Auswahl standen unter anderen noch Wümme, Wied, Zorge, Inn und Rhume. Nach Rücksprache mit dem Vorstand des Heimatvereines schlug Ortsbürgermeisterin Renate Schermer den Namen „Werrestraße“ vor.

Text und Planunterlagen RS Foto hwr

Was bleibt sind die Erinnerungen

Hof Kemenah in Dankersen

Das Anwesen Bodestr. 30 (Friedrich Kemenah, zwischen Bodestr. und Huntestr.) ist „weg“, ist „abgerissen“!  Der Kreuzungsbereich verändert sein Gesicht. Nur einige Fotos bleiben in Erinnerung.

Der ehemalige Hof Kemenah

Der ehemalige Hof Kemenah

Doch die Dankerser, die in der Zeit von 1962 – 1973 (Gebietsreform) geheiratet haben werden sich noch an ihre standesamtliche Trauung erinnern.Man ging über die große Deele (manchmal über Klee) in den Wohntrakt und im Büro wurde der staatliche Teil der Heirat durch den Standesbeamten Friedrich Kemenah durchgeführt und mit einem Schluck besiegelt. Der Gemeinderat Dankersen hatte in seiner Sitzung am 27.02.1962 auf Vorschlag  vom Bürgermeister Heinrich Drögemeier einstimmig Friedrich Kemenah zum Standesbeamten gewählt. Nach dem „staatlichen Akt“ wurde der Polterabend zu Hause, im Zelt oder auf dem Saal gefeiert. Wichtiger war sicherlich die kirchliche Trauung am Freitag. Ein anderer Tag war abhängig von der Zustimmung des Presbyteriums und Pastors.

Heute ist das Heimathaus im Hasenkamp Nebenstelle des Standesamtes Minden. Jährlich werden ca. 15 – 20 Trauungen durchgeführt und das Eichholz wird zu einem stilvollen Ambiente verwandelt (Neu – Deutsch: Location) . Leider können die standesamtlichen Trauungen z.Zt. bedingt durch „Corona“ nur in einem kleinen Kreis durchgeführt werden.

Neue Ortsbürgermeisterin

Neue Ortsbürgermeisterin (alte Ortsvorsteherin)

Bereits seit über 20 Jahren ist Renate Schermer Ortsvorsteherin für den Stadtbezirk Dankersen. In dieser Funktion wurde sie nun am 05. November 2020 vom Rat der Stadt Minden wiedergewählt. Auf dieser Stadtverordnetenversammlung wurde aber auch die Hauptsatzung und damit die Bezeichnung Ortsvorsteher(in) geändert; ab sofort ist sie also ihre Ortsbürgermeisterin. Zu den grundsätzlichen Aufgaben gehört, neben der Durchführung von Ehrungen bei Alters- und Ehejubiläen, die Anliegen der Dankerser Bevölkerung an die Stadt Minden weiterzugeben und sich für die Entwicklung des Stadtbezirkes einzusetzen.

Ortsbürgermeisterin Renate Schermer seit über 20 Jahren für den Stadtteil Minden Dankersen tätig

Gleichzeitig begann am 05. November auch die neue Legislaturperiode der Stadtverordnetenversammlung, der sie bereits seit über 26 Jahren angehört. Bei der Kommunalwahl am 13. September wurde sie direkt gewählt und ist jetzt weitere 5 Jahre ihre Stadtverordnete für den Wahlbezirk Dankersen/Päpinghausen.

In den nächsten Jahren stehen viele Projekte auf der rechten Weserseite an: die Erweiterung des Industriegebietes Päpinghausen, die Entwicklungen im Bahnhofsumfeld, der Ausbau der Viktoriastraße von Bachstraße bis Hafenstraße, die Erstellung eines durchgehenden Radweges an der Karlstr., ein gemeinsames Feuerwehrgerätehaus für die Löschgruppe RW-Dankersen usw.; bei all diesen Themen wird sie ganz besonders die Interessen der Bevölkerung in den Stadtbezirken Rechtes Weserufer, Dankersen und Päpinghausen vertreten.

Krokusse sorgen für ein buntes Frühjahr

Das steinerne Kreuz an der Steinkreuzstraße
Fast unscheinbar steht es dort im Grasstreifen in der Nähe der Bahngleise von der Mindener Kreisbahn. Ein Hingucker wird es im Frühjahr 2021 werden. Dafür sorgten jetzt Ortsvorsteherin Renate Schermer, Ralf Krah und Gerald Schüler.

Renate Schermer, Ralf Krah und Gerald Schüler v.l.n.r. sorgten im Vorfeld für ein buntes Frühjahr 2021

Schon an anderer Stelle sorgte das Team für einen bunten Frühjahrstupfer so am Gedenkstein für die Gebietsreform sowie auf dem Christian Kipp Platz. Für das steinerne Kreuz wählte das Team Krokusse aus. Sie zählen ja bekanntlich zu den klassischen Frühlingsblühern. So wird im Frühjahr das steinerne Kreuz  im Vorbeifahren oder gehen etwas an Beachtung erfahren.
Das Kreuz selbst symbolisiert die Sühne für eine Tat aus dem 14. bzw. 15. Jahrhundert.