Weihnachtsmarkt Alte Turnhalle Dankersen

Weihnachtsmarkt in Minden- Dankersen

Als Einstimmung zur Adventszeit lädt der Förderverein Alte Turnhalle zu einem kleinen Benefiz-Weihnachtsmarkt ein. Die 1. Vorsitzende Renate Schermer würde sich sehr freuen, am Samstag, den 26. November von 14.00 bis 18.00 Uhr viele Besucher begrüßen zu können. Viele fleißige Hände haben in den vergangenen Tagen und Wochen Nützliches und Dekoratives hergestellt. Es wird nicht nur einen weihnachtlichen Flohmarktstand geben, sondern auch der Förderverein Jugendhaus Alte Schmiede und der Kindergarten Biberburg haben wieder tolle Sachen im Angebot.

An einem weiteren Stand können nicht nur Weihnachtskarten mit Dankerser Motiven, sondern auch ein Dankerser Geburtstagskalender erworben werden. Natürlich darf eine Tombola mit tollen Preisen nicht fehlen. In stimmungsvoller Atmosphäre bei Kerzenschein ist sicher die Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen ein weiteres Highlight. Selbst der Nikolaus hat seinen Besuch angekündigt, wenn die Kinder des Kiga Biberburg den Weihnachtsbaum schmücken, wird er kleine Aufmerksamkeiten verteilen. Für die musikalische Einstimmung auf den Advent sorgt ab 16.00 Uhr der Posaunenchor. Auch das leibliche Wohl soll nicht zu kurz kommen und so gibt es neben Getränken und Glühwein auch Bratwurst vom Grill. Der gesamte Reinerlös ist für den Förderverein Alte Turnhalle bestimmt; hiermit sollen erforderliche Reparaturen in und an den Hallen finanziert werden.Text/Fotors

Schulwegsicherung

Fußgängerüberweg

Minden-Dankersen Um den Schulweg noch sicherer zu machen ist an der Dankerser Straße in Höhe der Primus Schule ein neuer Fußgänger Übergang geschaffen.

Das bedeutet ab sofort:

Der Fußgängerüberweg, welcher volkstümlich besser als Zebrastreifen bekannt ist, ist eine Querungsanlage für Fußgänger sowie Kranken- und Rollstuhlfahrer. Die amtliche Abkürzung hierfür lautet FGÜ. Neben dem Hinweis, dass sich hier ein FGÜ befindet, muss dieser entsprechend Beschildert sein.

Ist erkenntlich, dass Fußgänger, Fahrer von Krankenfahrstühlen oder Rollstühlen den Fußgängerweg überqueren möchten, so haben Fahrzeuge diesen Vorrang zu gewähren. Fahren Sie mit mäßiger Geschwindigkeit heran und warten Sie, wenn nötig.

Als weitere Maßnahme, so Ortsbürgermeisterin Renate Schermer, wird ein Fußweg vom Riehe Grund zur Dankerser Straße in Höhe des neuen Fußgängerüberweges geschaffen, dadurch können die Schüler und Schülerinnen die Schule sicher erreichen.

Text/Foto hwr

Fahrraddemo für einen sicheren Schulweg

Fahrraddemo für einen sicheren Schulweg

Um das Radfahren zu erlernen bzw. zu verbessern nahmen am vorletzten Wochenende im Oktober 12 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren an einem Workshop teil. Initiatoren und Veranstalter waren das Jugendhaus Alte Schmiede sowie der Förderverein des Jugendhauses, der ADFC und die PRIMUS Schule. Ein Sponsor und viele Helfer ermöglichten, dass neben verkehrstüchtigen Fahrrädern auch entsprechendes Schutzmaterial wie Helme und Westen für die Kinder bereitstanden. In einem Geschicklichkeitsparcours wurden die Kinder an das Radfahren herangeführt. Das Straßenverkehrsamt unterstützte mit Lernmaterial für den theoretischen Teil und die Verkehrswacht Minden stellte einen Radfahrsimulator zur Verfügung.

Mit dem Bike zur Demo, für den sicheren Schulweg

Am Sonntag fand eine Fahrraddemonstration mit ca. 100 Kindern und Erwachsenen quer durch Dankersen statt, um auf die Notwendigkeit sicherer Radwege zur Schule aufmerksam zu machen. Begleitet von der Polizei konnte die ganze Straße genutzt werden. Das besondere Fahrgefühl wurde durch viel Klingelei gewürdigt. Betreut durch das DRK Dankersen verlief die Fahrradfahrt reibungslos.

Malwettbewerb zum Thema Rad fahren

Zum Abschluss konnten sich alle Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen stärken und für die Kinder gab es einen Malwettbewerb.

Text/Foto rs

Um der guten Nachbarschaft willen…….

Eingeladen zum Technologie- und Wissenszentrum der Firma Follmann

Auf Einladung der Firma Follmann Chemie GmbH und der Ortsbürgermeisterin Renate Schermer besichtigten ca. 70 Dankerser Bürgerinnen und Bürger den Neubau an der Ecke Karlstr. / Zum Industriehafen.

Ein herrlicher Ausblick von der Dachterasse

Eingangs stellten Geschäftsführer Thomas Damerau, Nachhaltigkeitsexperte Andreas Franke, Umwelt- und Sicherheitsleiterin Julia Szincsak sowie Triflex-Anwendungstechniker Norbert Janssen das Produktportfolio sowie die Erweiterungspläne für die nächsten Jahre vor. Gerade hierbei liegt das Hauptmerkmal auf Nachhaltigkeit.

In der Vorstellung wurde einmal mehr als deutlich dass die Firma Follmann mit diesem Zentrum einen Meilenstein gesetzt hat. Dies sehr repräsentative Zentrum verfügt über größere Seminar- und Schulungsräume, sowie einigen Produktprüfstellen. Hier werden unter anderem Handwerksbetriebe, Zwischenhändler und Verarbeiter über die Produktpalette der Firma informiert.
Gleichzeitig können hier auch Schulungen über die „Triflex“-Verarbeitung – ein Produkt zur Abdichtung von Bauteilen, z.B. Terrassen, Balkonen und Flachdächern – abgehalten werden. Besonders beeindruckend war die Dachterrasse des Gebäudes mit kleinen Sportplatz und einladendem Aufenthaltsbereich, sie dient in den Schulungspausen der Entspannung.

Einladend angelegt das Foyer des TWZ

Auch über neue Vorhaben informierte Geschäftsführer Thomas Damerau die Besucher. Zum Thema Tauberstrasse und damit zum Erwerb eines Grundstückes versprach Thomas Damerau dass das Grundstück in eine grüne Oase gestaltet wird um somit noch mehr das Verhältnis mit dem Ortsteil Dankersen heraus zu stellen.

v.l.n.r. Thomas Damerau, Ortsbürgermeisterin Renate Schermer, Nachhaltigkeitsexperte Andreas Franke, Umwelt- und Sicherheitsleiterin Julia Szincsak sowie Triflex-Anwendungstechniker Norbert Janssen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text rs/ Foto hwr

Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung

Der Pfad der Kinderechte

Die vierte von insgesamt zehn Stelen auf dem „Pfad der Kinderrechte“ wurde am Jugendhaus Alte Schmiede enthüllt und mit einem bunten Fest gefeiert.

Das Kinder- und Jugendforum Rechte Weserseite und der Förderverein Jugendhaus Alte Schmiede haben jetzt auf ihrem Gelände eine Stele stehen. Selbst von den Jugendlichen gestaltet spiegelt sie einmal mehr wieder die Rechte der Kinder in unserer Welt.

Im Beisein der stv. Bürgermeisterin Kathrin Kosiek , Ortsbürgermeisterin Renate Schermer Dankersen und der Landtagsabgeordneten Christina Wenig wurde die Stele ihrer Bestimmung übergeben. Für das Unterhaltungsprogramm sorgten die Jugendlichen der Alten Schmiede mit ihrer Tanzgruppe Schmiedance. Die Moderation hatte Julia Strate vom Kinder – und Jugendforum.

v.l.n.r. Christina Weng, Susanne Hagemeier Primus-Schule, Achim Weber und stv. Bgm. Katrin Kosiek

Interessant ist der qr code auf der Stele. Hier wird dem Besucher erklärt was der Pfad der Kinderrechte bedeutet. So ist auf Initative des Kinder- und Jugendforums Rechte Weserseite der Pfad mit 10 Standorten auf der Rechten Weserseite entstanden.

der qr code vermittelt in anschaulicher Weise in verschiedenen Sprachen den Hintergrund der Stelen für das Kinderrecht

Derzeit ist eine Stele am Bolzplatz Fort C, eine weitere an der Primus-Schule Minden die mit einem Kunstpunkt alle Kinderrechte darstellt. In Kürze wird im Ortsteil Dankersen am Christian-Kipp-Platz eine weitere Stele aufgestellt.

Erntefest Päpinghausen

Päpinghauser Erntefest 2022

Am Samstag 24.09. 2022 beginnt das diesjährige Erntefest am Dorfgemeinschaftshaus in Päpinghausen. Nach dem Eintreffen der Erntewagen beginnt der Umzug mit einer Musikkapelle und den fast schon obligatorischen Tanzvorführungen.

So wird nach dem abholen der Erntekrone der Umzug Station machen an verschiedenen Stationen.

Stationen sind:

 

14.15 Uhr auf dem Busch

15.00 Uhr Heimathaus Dankersen im Hasenkamp

15.45 Uhr Gieselmann

17.00 Uhr im Stockförth

Es wirkt mit die Trachtengruppen mit Schaumburger Tänzen und die Kindertrachtengruppen aus Cammer und Frille.

Bei der Station Hasenkamp sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Fotos:HB

Die letzte Bauerngeneration: Solarpanels auf dem Dach statt Schweine im Stall

Minden- Dankersen . Bauern lebten hier in Dankersen schon immer. Väter gaben ihre Höfe an die Söhne weiter und die an ihre Söhne, Generation um Generation. 1729 – das ist die älteste Erwähnung des Hofs von Heinrich Pook. Aus der Zeit davor gibt es keine Kirchenbücher, aber für den Landwirt ist keine Frage, dass hier auch schon früher Vieh gezüchtet und Äcker bewirtschaftet wurden. Als sein Freund und Nachbar gegenüber, Friedrich Rolfsmeier (64), erzählt, er sei auf dem Hof geboren, und die Hofinschrift von 1895 erwähnt, frozzelt Pook (63), das sei ja „gerade mal frisch zugewandert“.

Sie sind zusammen aufgewachsen, die Geschichten ihrer Familien und Höfe sind ganz ähnlich. Beide haben drei Kinder, die am Ende andere Berufe ergriffen haben und die Landwirtschaft nicht weiterführen. Immer wieder haben sie sich mit ihren Betrieben auf geänderte Bedingungen eingestellt. Rolfsmeier ist ist schon lange Nebenerwerbslandwirt. Und jetzt? Jetzt sitzt Rolfsmeier auf seiner Terrasse und sagt: „Wir sind die letzte bewirtschaftete Generation“.

Solarpanels auf dem Dach statt Schweine im Stall

Er hat sein Leben lang andere Wege gesucht – sich darauf eingestellt, als Viehzucht nicht mehr auskömmlich war, weil alles teuer hätte umgebaut werden müssen. Er selbst erzählt das sachlich, es ist seine Frau Barbara (59), die zeigt, dass das viel mehr als eine geschäftliche Entscheidung war: „Mein Mann ist Landwirt mit Leib und Seele. Es ist ihm unwahrscheinlich schwer gefallen, als wir die Viehhaltung aufgeben mussten.“

Er hat seinen Frieden damit geschlossen, als klar wurde, dass keines der Kinder und wohl auch keines der Enkel mal den Hof übernehmen will. Dass jetzt die drei Kinder in der Nähe wohnen und die Enkel mit Oma und Opa gleich nebenan aufwachsen, macht Barbara Rolfsmeier glücklich – auch das wurde erst möglich, als sich die Familie von einem Acker getrennt hat. „Eigentlich verkauft ein Landwirt seinen Grund und Boden nicht“, sagt sie; er deutet nach nebenan auf das noch unbebaute Grundstück: „Früher habe ich hier auf der Terrasse gesessen und auf meinen Weizen geschaut.“

Friedrich Rolfsmeier und Heinrich Pook Foto: Monika Jäger

Vor zwölf Jahren hat er die Schweine im Stall durch Solarpanels auf dem Dach ersetzt. „Vom Landwirt zum Energiewirt, das ist der nächste Schritt“, sagt er – das sei seither „immer eine verlässliche Geldquelle“ gewesen. „Vor 30 Jahren waren kleinere Bestände wie unsere noch lebensfähig. Bei Heinrich ist das anders, der ist noch groß genug.“

Frühere Ernte wegen der Energieknappheit

Sein Freund und Nachbar ist aktiver Landwirt. Schweine- und Bullenmast, 80 Hektar Acker, auf dem er „alles, was der liebe Herrgott wachsen lässt“, anbaut. Pook ist ein Mensch, der globale Entwicklungen genauso verfolgt wie Verbandspolitik und kommunale Entscheidungen, einer, der sich seinen eigenen Kopf macht. Billige Lebensmittel, deren Produktionsbedingungen keinen interessieren, während die Bauern vor Ort einen Produktionszweig nach dem anderen kappen, weil ihre Betriebe für die Auflagen zu klein und daher nicht wirtschaftlich sind: Es sind Zusammenhänge wie diese, die Pook aufzeigt. Dass ihm die Bauernverbände manchmal zu weit gehen mit Forderungen, sagt er auch, und auch Sätze wie „wenn ich sagen sollte, dass in diesem Jahr die Landwirtschaft nicht auskömmlich ist, müsste ich lügen.“ Aber das bleibe nicht so: Gerade hat ihm beispielsweise der Zuckerrübenhersteller mitgeteilt, dass diese Feldfrüchte schon ab 8. September gerodet werden – „er fürchtet, nach Weihnachten kein Gas mehr zu bekommen.“

Schon seit Jahren nutzen Friedrich und Barbara Rolfsmeier (2. u.3.v.l.) Sonnenergie vom Dach. Sie würden wie Nachbar Heinrich Pook (r.) auch Ackerflächen für Photovoltaik an Thomas Kompa (l.) verpachten. Foto: Monika Jäger

Dass nun Thomas Kompa, Geschäftsführer der Firma Enerkraft, auf 30 Hektar Fläche in Dankersen eine Solaranlage bauen will, nennt Rolfsmeier einen „Wink des Schicksals“. Er denkt an die Zukunft seiner Kinder – denen möchte er etwas anderes hinterlassen als einen Hof, der nicht viel mehr zu bieten hat als die Familiengeschichte. Solaranlagen, das sei etwas, um die Zukunft zu sichern – und zwar nicht in erster Linie finanziell, sondern vor allem für die Zukunft der Enkel, als Quelle für nachhaltige Energie. Und sein Land würde er ja weiter pflegen – zum Beispiel, indem er die mindestens zweimal jährlich anfallende Mahd übernimmt.

Geld spielt auch eine Rolle: Pook und Rolfsmeier haben ausgerechnet, dass die Nutzung der Flächen mit Solarpanels auf Dauer mehr Einnahmen bringt als die landwirtschaftliche Nutzung. Insgesamt sind sechs Bauern beteiligt. Denn Kompa will viele kleine Teilstücke nutzen, das Land ist durchschnitten von Hochspannungsleitung, Bahntrasse, Bundesstraße, Kiesabgrabungen – und irgendwann kam dann noch der Hafen dazu. Unregelmäßige Formen zwingen zum Säen und Pflügen im Schlingerkurs – das kostet Zeit und braucht auch mehr Samen und Dünger, weil wegen der Breite der Maschinen an manchen Stellen Material doppelt ausgebracht wird. Wenn überhaupt – viele Lohnunternehmen haben so breite Mähdrescher, dass sie auf kleinen Flächen mit krummen Grenzen nicht eingesetzt werden können.

Flächen, die nur schwerwirtschaftlich zu nutzen sind

Auch mehr Anfahrtszeit ist nötig, die bisweilen von parkenden Lkw verlängert wird – Fahrer auf dem Weg zum und vom Hafen Berenbusch machen hier gern mal Pause, denn alle Wege sind geteert. Und wenn da so ein Lkw steht, sei dann erstmal kein Durchkommen. „Das ist ein zerrissenes Gebiet mit ganz unterschiedlichen Nutzungen“, sagt Rolfsmeier, „in Dankersen haben wir überhaupt keine größeren zusammenhängenden Felder mehr.“

Die Politik habe die Gemarkungen Dankersen und Päpinghausen gezielt zum Industriegebiet entwickelt – im Nachhinein müsse sich da jetzt auch keiner mehr Gedanken um das Landschaftsbild machen. „Die Belange der Landwirtschaft spielen hier schon seit 40 Jahren keine Rolle mehr.“ Haben sich die Landwirte nicht gegen das Zerschneiden gewehrt? Rolfsmeier zuckt mit den Schultern: „Hier wurde immer wieder massiv in die Natur eingegriffen. Aber halten Sie mal eine Bundesstraße auf. Die B 482 hat hier vieles verändert.“

Aus Sicht der beiden Bauern ist das Gebiet nicht wirtschaftlich für den Anbau von Nahrung zu brauchen. Überhaupt würden doch nur grob 25 Prozent der deutschen Ackerfläche dafür verwendet, sagt Pook, auf 50 Prozent werde Tierfutter angebaut, auf 25 Prozent Mais und anderes für Biogas. Biogas sei zudem vom Flächenverbrauch her deutlich weniger effektiv – das, was 30 Hektar Photovoltaik schaffen, brauche 100 Hektar Ackerland für stromerzeugende Biogasanlagen. Auch in Minden gibt es Flächen, die für Biogas genutzt werden – Anlagen und Felder sind etwa in Aminghausen und Hahlen.

Dass in der Politik gefragt wird, ob das Landschaftsbild durch die Batterien von Solarpanels geschädigt werde, können die Dankerser nicht nachvollziehen. „Wer schön spazieren gehen will, fährt ein Stückchen weiter“, sagt Barbara Rolfsmeier. Da kann das Auge schweifen, ohne auf Bahnlinien oder Hochspannungsmasten zu blicken. „Oder er geht am Kanal lang „und nicht im Autolärm unter der B 482″.

„Felder werden nur eine Weile anders genutzt“

Wer glaubt, hier sei eine Idylle, der solle einfach mal herkommen, empfiehlt Friedrich Rolfsmeier. Unternehmer Kompa hat mehrfach betont, dass er Hecken rund um die Flächen pflanzen könne, sodass die Anlage nicht sichtbar ist. „Es ist ein Eingriff in die Landschaft“, sagt Pook, aber es werde nichts versiegelt und alles sei leicht rückbaubar. „Die Felder sind doch nicht auf ewig verloren, sie werden nur eine Zeit lang anders genutzt.“

Er hat wenig Geduld, lange zu warten. „Wir werden ohne Veränderungen die Energiewende nicht schaffen. Die ist eine Chance, ein kleiner Schritt.“ Sein Freund und Nachbar nickt: „Ein Zehntel Mindens könnte mit der dort erzeugten Energie theoretisch versorgt werden. Wir müssen doch so schnell es geht möglichst autark werden.“

Ende September befasst sich der Naturschutzbeirat des Kreises, ein Gremium aus 16 Ehrenamtlichen, mit dem Thema – das Genehmigungsverfahren geht mit vielen behördlichen und politischen Schritten voran. Erst solle die Stadt ihre eigenen Dachflächen mit PV-Anlagen versehen, bevor so ein großes Stück Land genutzt wird – auch das ist eines der aktuellen Argumente aus der Kommunalpolitik.

„Aber warum nicht beides?“, fragt Pook. „Wir leben in einer Zeitenwende, was die Energie angeht. Wie könnten hier vor Ort etwas tun. Und das sogar schneller, als es klappen dürfte, alle Stadt-Gebäude mit Panels zu versehen.“

Die beiden Dankerser Freunde können nur abwarten. Wenn aus dem Projekt nichts wird, dann wird eben irgendwie anders verpachtet. In drei Jahren will auch Pook aufhören. Rolfsmeier hegt eine klitzekleine Hoffnung. Eins der Enkelkinder verbringt viel Zeit mit Opa und Oma auf dem Hof. „Vielleicht“, überlegt er, aber der Satz hat kein Ende. Er schaut auf das leere Nachbargrundstück – da wo früher Weizen wuchs. Und schweigt.

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Text/Fotos Mindener Tageblatt Monika Jäger

Tür auf zu den Kinderrechten

Eine Tür zu den Kinderechten

Minden-Dankersen Eine völlig andere Gestaltung ist der neue Kunstpunkt auf dem Gelände der Primusschule in Dankersen.

Der Kunstpunkt versinnbildlicht eine halb geöffnete Tür die dazu einlädt die 10 wichtigsten Kinderrechte kennen zu lernen.

Der Kunstpunkt ist Teil des Mindener Pfads der Menschenrechte, der vor einigen Jahren von Familie Ziebecker ins Leben gerufen wurde. Der Entwurf von Herrn Ziebecker zum Thema Kinderrechte zeigt eine halb geöffnete Tür und wurde von dem Metallkünstler Matthias Mauritz umgesetzt.

Die Primus-Schule befindet sich schon seit mehreren Jahren auf dem Weg zur Kinderrechteschule, so Schulleiterin Antje Mismahl .Somit ist der neue neue Kunstpunkt in Dankersen auch eine Aufforderung Kinder in den Entscheidungen zu beteiligen.

Umrahmt wurde die Einweihung durch die Tanzgruppe SchmieDance und musikalisch durch das Qutschkomoden-Duo „ Die Seemannsbräute“.

 

Text/Fotos hwr

Streuobstwiese in Dankersen

Streuobstwiese im Mindener Stadtteil Dankersen

Streuobstwiesen sind vom Menschen geschaffene Kulturlandschaften, eine Form des Obstanbaus, die auf Mehrfachnutzung angelegt ist. Die hochstämmigen Bäume, die „verstreut“ in der Landschaft stehen, tragen unterschiedliches Obst wie Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen oder Walnüsse. Ein weiteres Merkmal ist eine Bewirtschaftung, bei der in der Regel kaum Dünger und Pestizide eingesetzt werden. So ist es auch in Dankersen.

Zwischen Lahnstrasse und Mainstrasse wurde auf Initiative der Dankerser Ortsvorsteherin Renate Schermer angeregt eine Streuobstwiese auf der vorhandenen Fläche zu gestalten. Die Fläche selbst gehört der Stadt Minden und ist eine festgesetzte Grünfläche die als Ausgleichsmaßnahme entstanden ist. Die Größe entspricht ungefähr einen mittleren Fußballfeld.

Das was eine Streuobstwiese gegenüber anderen Obstbaumanpflanzungen ausmacht ist die Zusammensetzung der Arten. So wird die Streuobstwiese auch gerne als Arche bezeichnet für den Erhalt für alte Sorten. Es wurden durch die Stadt Minden folgende Sorten und Arten ausgesucht und gepflanzt.

6 Apfelbäume: „Eifeler Rambur“, „Dülmener Herbstrosenapfel“ und „Gewürzluikenapfel“

2 Zwetschgenbäume: „Wangenheimer. Frühzwetschge.“

 

4 Birnbäume: „Gute Luise v. Avranches“, „Gellerts Butterbirne“

2 Kastanienbäume: „Castanea sativa“

Ein erster Erfolg ist schon im ersten Jahr zusehen ein Apfelbaum trägt schon Früchte. Die Streuobstwiese bietet aber auch noch mehr so ist sie auch ein Platz für Bienen und Insekten. Es wird sich zeigen wie weit hier ein Stück Nachhaltigkeit greift der Grundstein dazu ist gelegt.

Text/ Foto hwr

Kulturfest der PRIMUS-Schule Dankersen

Das Kulturfest auf dem Außengelände der Schule beendete eine Kulturwoche mit bemerkenswerter Vielfalt an künstlerischen Darbietungen und bot auch am letzten Tag viele mitreißende Programmpunkte. Auf einer großen Open-Air-Bühne zeigten sich junge Chöre, Tänzerinnen und Tänzer, Rapper und Bands. Schließlich sorgte die Lehrerband mit Coverversionen der „Blues Brothers“ für einen imposanten Abschluss der Veranstaltungen.

Die vielfältigen Mitmach-Angebote der Primusschule wurden durch die Jugendfeuerwehr der Rechten Weserseite, dem Dankerser DRK und dem Jugendhaus Alte Schmiede unterstützt. So konnten die Kinder und Jugendlichen an den verschiedensten Stationen ihr Geschick unter Beweis stellen

Text/Foto RS