Auszeichnung für Siegfried Nolte

Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Siegfried Nolte am 14.01.2022

Für seine herausragenden ehrenamtlichen Tätigkeiten für den TSV GWD Minden, den Heimatverein und als Ortsheimatpfleger Dankersen wurde Siegfried Nolte in einer kleinen Feierstunde das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes  durch Landrätin  Anna Katharina Bölling, geschah im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus Minden. In ihrer Laudatio würdigte die Landrätin das Leben und Wirken in der damaligen Gemeinde Dankersen dem heutigen Stadtteil Minden- Dankersen.

Landrätin Anna Katharina Bölling und Siegfried Nolte

Siegfried Nolte engagierte sich in außergewöhnlicher Weise über Jahrzehnte ehrenamtlich, freiwillig, vielseitig und ohne Vergütung für zwei Vereine seines Heimatortes Dankersen.

Er trat 1947 dem TSV Grün-Weiß Dankersen e.V. bei und übernahm sehr schnell verschiedenste Funktionen als Betreuer, Schiedsrichter, Übungsleiter, Chronist, Hallensprecher, Pressewart und Vorstandsmitglied. Neben der Erstellung der Vereinszeitung und diverser Jubiläumsbroschüren war er Initiator, Entwickler und Motor des Aufbaus der Volleyballabteilung. Bis heute ist Siegfried Nolte das „Gedächtnis des Vereines GWD“; der Chronist, der Bewahrer und der Archivar.

Siegfried Nolte im Kreise seiner Familie mit seiner Ehefrau sowie Corinna (l) und Gerald (r)

Im Jahre 1999/2000 hatten einige Dankerser Bürger, unter ihnen Siegfried Nolte, die Idee zur Gründung des „Heimatvereines Dankersen“. Den doch sehr aufwendigen Weg bis zur Gründungsversammlung hat er nicht nur begleitet, sondern auch maßgeblich mitgestaltet und in den folgenden Jahren im Vorstand des Heimatvereines mitgewirkt. Ungefähr zeitgleich wurde er Ortsheimatpfleger für Dankersen und arbeitet seitdem unermüdlich an der Chronik. Gleich nach Gründung des Heimatvereines hat Siegfried Nolte maßgeblich die Gestaltung der Ortszeitung „Gistern, vandoage un moan“ übernommen. Neben den vielen Beiträgen aus der Historie hat er auch über aktuelle Themen und Veranstaltungen berichtet. Seine themenbezogenen Ausarbeitungen und Vorträge waren auf Veranstaltungen ein Besuchermagnet. Auf den „Schnatgängen“ des Heimatvereines hat er sich nicht nur mit der Dankerser Geschichte befasst, sondern z. B. beim Thema: Erstellung der Bahnunterführung in Dankersen, auch die Entstehungsgeschichte der Bahnstrecke Minden – Hannover zusammengestellt und einbezogen.

Text RS / Foto privat

Am Weihnachtsbaum …

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen…

Die Tradition des geschmückten Tannenbaumes basiert auf heidnischen Bräuchen. Vor vielen Jahrhunderten waren immergrüne Tannenzweige ein Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Sie wurden vielfach an öffentlichen Orten und vor Häusern platziert, sollten böse Geister am Eindringen zu hindern und Hoffnung auf den nächsten Frühling machen.

 

Erst mit Beginn des 17. Jahrhunderts verzierten Christbäume im Elsass die Wohnstuben der Menschen. Schnell breitete sich dieser Brauch auf ganz Europa aus und bereits im 19. Jahrhundert wurden ganze Tannen- und Fichtenwälder angelegt, um die hohe Nachfrage zu decken.

 

 

 

Ich wünsche allen Dankerser Bürgerinnen und Bürgern, dass Sie die kommenden Weihnachtstage im Glanz eines schön geschmückten Weihnachtsbaumes mit den Menschen erleben können, die Ihnen nahestehen und so der Zauber der Weihnachtszeit Ihre Herzen mit Freude erfüllt.

 

 

Ihre Ortsbürgermeisterin

Renate Schermer

Der Dankerser Weihnachtsbaum

Weihnachtszeit in Dankersen

Minden-Dankersen(hwr) Es ist fast schon Tradition, der Weihnachtsbaum am Christian Kipp Platz in Dankersen. In den Vorjahren waren es die Mitglieder vom SPD Ortsverein die diesen Baum mit Schleifen verzierten. Angeregt hat diese Aktion einmal mehr die Ortsbürgermeisterin Renate Schermer.

In diesem Jahr wurde ein anderer Weg gewählt. Die Grundschule Dankersen- Leteln stellte sich spontan zur Verfügung den Weihnachtsbaum zu schmücken. Die Kinder von der offenen Ganztagsschule hatten mit ihrer Lehrerin im Vorfeld Weihnachtsbaumschmuck gebastelt. Nach Schulschluss wurden sie von Ortsbürgermeisterin Renate Schermer am Christian Kipp Platz erwartet. In einer gemeinsamen Aktion galt es nun, den großen Baum, der von einer Dankerser Bürgerin gestiftet, war zu verzieren.

Am Ende der Aktion wurden alle Kinder von Renate Schermer mit einer süßen Überraschung beschenkt.

Text/Foto hwr

 

Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Dankersen e.V.

An alle Mitglieder des

Heimatvereins Dankersen e.V. Minden,27 Oktober 2021

Werte Mitglieder, die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Dankersen e.V.

findet am Donnerstag den 25.11.2021 im Bauern Café Hasenkamp statt.

Beginn 19:00 Uhr

Hierzu laden wir alle Mitglieder des Heimatvereins Dankersen e.V. herzlich ein.

Hinweis:

Die Versammlung wird nach der geltenden Coronaschutzverordnung stattfinden.

Zutritt nur für Teilnehmende, die vollständig geimpft oder genesen sind und eine FFP2 Maske oder medizinischen Mundschutz tragen.

Tagesordnung

  1. Begrüßung der Mitglieder, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung,

Feststellung der stimmberechtigten Mitglieder und Genehmigung der Tagesordnung

  1. Ehrung der Verstorbenen
  2. Einsicht des Protokolls der letzten Versammlung
  3. Berichte 2019 und 2020

Vorsitzender

Kassierer

Kassenprüfer

  1. Aussprache zu den Berichten und Entlastung des Vorstandes
  2. Wahlen

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

1. Kassierer

2. Kassierer

1. Schriftführer

2. Schriftführer

Kassenprüfer

  1. Anträge
  2. Übersicht 20 Jahre Heimatverein Dankersen e.V.
  3. Verschiedenes

Anträge zum Tagesordnungspunkt 7 sind bis zum 11.11.2021 schriftlich beim 1.Vorsitzenden einzureichen.

Für die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung bitten wir bis zum 19.11. um eine Anmeldung bei:

  1. Borcherding * Mainstr. 36 * Tel. 0571 / 30723 * Mail: h.d.borcherding@teleos-web.de,

da ein kleiner Imbiss und Getränke gereicht werden, dies muss rechtzeitig organisiert werden.

P.S: pro Mitgliederhaushalt wird nur eine Einladung versandt.

Banner zum „Pfad der Menschenrechte“

Gemeinsam für Menschenrechte

Am Schulgelände der PRIMUS-Schule wurde jetzt ein Banner zum „Pfad der Menschenrechte“ angebracht. An 15 Stationen im gesamten Mindener Stadtgebiet werden auf Stelen künstlerische Interpretationen der verschiedenen Menschenrechtsartikel gezeigt. Das neue Banner weist auf die Artikel  2 (Verbot der Diskriminierung) + 3 (Recht auf Leben und Freiheit) + 18 (Gedanken, Gewissens- und Religionsfreiheit) hin.

Dank der Spende eines Dankerser Bürgers konnte das Banner in Kooperation mit der PRIMUS-Schule, dem Förderverein Alte Turnhalle und dem Jugendhaus Alte Schmiede am vorhandenen Bauzaun der Alten Turnhalle montiert werden. Natürlich waren auch die Initiatoren Annette und Waldemar Ziebeker beim Ortstermin dabei. Weitere Informationen zum „Pfad der Menschenrechte“ – auch in verschiedenen Sprachen – gibt es unter: www.theater-am-eck.de

Foto:

Annette und Waldemar Ziebeker, Achim Weber, Susanne und Sven Hagemeier ,Kerstin Tsawny, Patrick Meinhardt, Antje Mismahl, Ralf Krah und Renate Schermer

Text rs/Foto hwr

Baubeginn der Erschließung an der Werrestraße in Dankersen

Erschließung der Bauplätze

Vor wenigen Tagen ist der Baubeginn zur Erschließung der Bauplätze an der Werrestr. erfolgt. Begonnen wird mit dem Bau eines Schmutzkanales für die neuen Bauvorhaben und einem Regenwasserkanal für die Straßenentwässerung.

Der Kanalanschluss erfolgt an die vorhandene Leitung in der Ederstr., darum ist der Knoten Ederstr. / Bodestr. / Werrestr. momentan gesperrt. Der Anliegerverkehr zur Ederstr. muss über die Tauberstr. erfolgen. Im weiteren Verlauf der Arbeiten wird dieser „Knotenbereich“ weiter ausgebaut, um eine sicherere Verkehrsführung zu gewährleisten. Im Übergangsbereich Huntestr. zur Werrestr. erfolgt eine Verlängerung des vorhandenen Schmutzwasserkanales der Huntestr. um hier 4 der neuen Bauvorhaben anschließen zu können.

Text rs/Foto hwr

Neues Baugebiet an der Bodestrasse/ Werrestrasse

Neues Baugebiet im Stadtteil Minden- Dankersen

Um Platz für 16 neue Bauplätze zu schaffen, wurde kürzlich der Hof Kemenah abgerissen. Entstehen können hier Einzel-, Doppel- oder auch Reihenhäuser mit max. 2 Wohneinheiten je Gebäude. Die Höhe der Dächer (Sattel- oder Flachdach) darf 10,0 m nicht überschreiten.

Das neue Bebauungsgebiet im Stadtteil Dankersen. Bodestrasse/ Werrestrasse aus der Sicht Kreuzung Bodestrasse

Bebauungsplan 927 Stadt Minden

Das Teilstück der Lahnstr. (neu: Werrestr.), einschl. der Einmündung Huntestr. wird auf eine Breite von 8,50 m als Tempo 30-Zone ausgebaut und erhält auf der südlichen Straßenseite einen Fußweg. Im städtebaulichen Vertrag mit dem Investor ist geregelt, dass der Verkehrsknotenpunkt mit Bode- und Ederstr. verkehrstechnisch optimiert werden muss. Vor dem Straßenausbau wird ein Schmutzwasserkanal und ein kleinerer Kanal zur Aufnahme des Oberflächenwassers der Straßen und Wege gebaut. Ansonsten muss das anfallende Niederschlagswasser von Dachflächen und befestigten Flächen auf den privaten Baugrundstücken versickert werden.

Für das Baugebiet wurde dies Teilstück der Lahnstr. umbenannt, damit auch für spätere Bebauungen klare Straßenbezeichnungen möglich sind. Die ursprüngliche Lahnstr. gabelt sich im weiteren Straßenverlauf und mündet dann jeweils auf der Neckarstr. Da die Straßen im gesamten Bereich nördl. der Bahnstrecke einen Fluß im Namen führen, sollte dies auch hier der Fall sein. Außerdem musste der Name natürlich einmalig im gesamten Stadtgebiet Mindens sein.

Verkehrsknoten Bodestrasse, Ederstrasse und Werrestrasse

Zur Auswahl standen unter anderen noch Wümme, Wied, Zorge, Inn und Rhume. Nach Rücksprache mit dem Vorstand des Heimatvereines schlug Ortsbürgermeisterin Renate Schermer den Namen „Werrestraße“ vor.

Text und Planunterlagen RS Foto hwr

Was bleibt sind die Erinnerungen

Hof Kemenah in Dankersen

Das Anwesen Bodestr. 30 (Friedrich Kemenah, zwischen Bodestr. und Huntestr.) ist „weg“, ist „abgerissen“!  Der Kreuzungsbereich verändert sein Gesicht. Nur einige Fotos bleiben in Erinnerung.

Der ehemalige Hof Kemenah

Der ehemalige Hof Kemenah

Doch die Dankerser, die in der Zeit von 1962 – 1973 (Gebietsreform) geheiratet haben werden sich noch an ihre standesamtliche Trauung erinnern.Man ging über die große Deele (manchmal über Klee) in den Wohntrakt und im Büro wurde der staatliche Teil der Heirat durch den Standesbeamten Friedrich Kemenah durchgeführt und mit einem Schluck besiegelt. Der Gemeinderat Dankersen hatte in seiner Sitzung am 27.02.1962 auf Vorschlag  vom Bürgermeister Heinrich Drögemeier einstimmig Friedrich Kemenah zum Standesbeamten gewählt. Nach dem „staatlichen Akt“ wurde der Polterabend zu Hause, im Zelt oder auf dem Saal gefeiert. Wichtiger war sicherlich die kirchliche Trauung am Freitag. Ein anderer Tag war abhängig von der Zustimmung des Presbyteriums und Pastors.

Heute ist das Heimathaus im Hasenkamp Nebenstelle des Standesamtes Minden. Jährlich werden ca. 15 – 20 Trauungen durchgeführt und das Eichholz wird zu einem stilvollen Ambiente verwandelt (Neu – Deutsch: Location) . Leider können die standesamtlichen Trauungen z.Zt. bedingt durch „Corona“ nur in einem kleinen Kreis durchgeführt werden.

DRK Aktuell mit Stadtteil Terminkalender

Der Terminkalender vom Stadtteil Minden- Dankersen ist für 2021 in der neusten DRK Aktuell abgedruckt.

Für alle Termine gilt vorbehaltlich die gültige CORONA Schutzbestimmung

 

Neue Ortsbürgermeisterin

Neue Ortsbürgermeisterin (alte Ortsvorsteherin)

Bereits seit über 20 Jahren ist Renate Schermer Ortsvorsteherin für den Stadtbezirk Dankersen. In dieser Funktion wurde sie nun am 05. November 2020 vom Rat der Stadt Minden wiedergewählt. Auf dieser Stadtverordnetenversammlung wurde aber auch die Hauptsatzung und damit die Bezeichnung Ortsvorsteher(in) geändert; ab sofort ist sie also ihre Ortsbürgermeisterin. Zu den grundsätzlichen Aufgaben gehört, neben der Durchführung von Ehrungen bei Alters- und Ehejubiläen, die Anliegen der Dankerser Bevölkerung an die Stadt Minden weiterzugeben und sich für die Entwicklung des Stadtbezirkes einzusetzen.

Ortsbürgermeisterin Renate Schermer seit über 20 Jahren für den Stadtteil Minden Dankersen tätig

Gleichzeitig begann am 05. November auch die neue Legislaturperiode der Stadtverordnetenversammlung, der sie bereits seit über 26 Jahren angehört. Bei der Kommunalwahl am 13. September wurde sie direkt gewählt und ist jetzt weitere 5 Jahre ihre Stadtverordnete für den Wahlbezirk Dankersen/Päpinghausen.

In den nächsten Jahren stehen viele Projekte auf der rechten Weserseite an: die Erweiterung des Industriegebietes Päpinghausen, die Entwicklungen im Bahnhofsumfeld, der Ausbau der Viktoriastraße von Bachstraße bis Hafenstraße, die Erstellung eines durchgehenden Radweges an der Karlstr., ein gemeinsames Feuerwehrgerätehaus für die Löschgruppe RW-Dankersen usw.; bei all diesen Themen wird sie ganz besonders die Interessen der Bevölkerung in den Stadtbezirken Rechtes Weserufer, Dankersen und Päpinghausen vertreten.